|
Dale Williams Thousand miles of Heartache
Riding Til My Dying Day - Flirtin' With The Booze - Honky Tonk Ladies - Thousand Miles Of Heartache - Seven Mile
Prayer - Fools Gold - The Thing Called Love - In My Life - One Woman Man - There Goes My Heart - The Higher You
Climb The Harder You Fall - Lonely Side Of Me - Haven't I - I'm The One - Cheated Heart - Could've Loved Her Better
Than That - Nobody Wins - I'm Over You - Coming Home - Glad To Have Known You
Sein allererstes Album legt hier, der aus Nebraska
stammende, DALE WILLIAMS vor. Dale William Doerneman, so sein richtiger Name, hat diese CD vollgepackt mit zwanzig Songs aus eigener Feder. Die
ganze Bandbreite seines Könnens präsentiert der aufstrebende Singer / Songwriter Dale hier mit
verschiedenen Musikern seiner Heimat. Aufgenommen wurde diese CD in Nebraska. Also, mal nicht
in Nashville mit den üblichen bekannten Musikern. Im Können stehen die vertretenen Musiker ihren
Kollegen in Nashville in nichts nach. Auch wenn hier natürlich nicht der technische Aufwand getrieben
werden konnte, wie man ihn von den großen Produktionen in Nashville her kennt, so ist die
technische Qualität trotzdem absolut in Ordnung. Es klingt nicht ganz so geschliffen, ehr manchmal
etwas kantig und rauh, was dem Ganzen einen besonderen Charme verleiht.
Auf jeden einzelnen der Songs möchte ich hier nicht eingehen, da das bei zwanzig guten Songs den
Rahmen dieser Kritik sprengen würde. Vielmehr möchte ich den Gesamteindruck beschreiben. Viele
Songs hat DALE WILLIAMS in Zusammenarbeit mit JIM CHRISTENSEN geschrieben aber auch als
Solo Autor tritt er mehrfach hervor. Es ist kein Song dabei an dem Dale nicht zumindest
mitgeschrieben hätte. Dadurch ist ein sehr persönliches Album entstanden, das in wunderbarer
Weise die Gefühle, Sehnsüchte und Erlebnisse des Interpreten widerspiegelt.
Der nun fast 36 Jahre alte (geboren am: 22.April 1966) DALE WILLIAMS ist nur schwer vergleichbar
mit anderen, bekannten Interpreten. Er verfolgt seinen ganz eigenen Stil und passt so in kein
bekanntes Schema. Meist geht es moderat modern, mit traditionellen Tupfern zu. Die CD lebt von der
stimmlichen Interpretation der Songs. Viel Feeling legt DALE WILLIAMS in jeden seiner Songs.
Musikalisch dominieren verschiedene Gitarren, die oft von Dale selber gespielt werden. Neben den
immer verhandenen, aber nie zu präsenten Drums und dem Baß, sind nur noch Steel Guitar und
Piano zu hören. Beide setzten immer wieder schöne Akzente. Oft sind es Balladen mit dehnen
DALE WILLIAMS besonders beeindrucken kann aber auch mit diversen Songs im mittleren Tempo
kann er überzeugen. Richtig rockig oder gar laut wird es nie, ehr schon mal richtig traditionell mit vielen Harmoniegesängen.
Wer etwas neues entdecken möchte und zuhören kann ist mit dieser CD gut beraten. Für eine Party
ist diese CD allerdings ehr ungeeignet. Auch Linedancer werden wohl wenig finden was ihrem Hobby
zuträglich ist. Im Handel dürfte die CD kaum zu bekommen sein. Man sollte sich also an DALE WILLIAMS direkt wenden unter: E-Mail: dale@dalewilliamscountry.com oder im Internet unter: www.dalewilliamscountry.com
Rolf Baerenwald
- on top -
|