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Donna Dean & the Amazing Rhythm Aces Money Waffle House
Work It Out - He Deserves Somebody - Guitar Man - Rachel
- Money - Lost In A Memory - So Cold So Mean - Don't Go Messin' - Pictures - Guitar Man (extended version)
Aus England erreichte uns dieses Werk. DONNA DEAN ist eine Neuseeländerin, die seit einigen Jahren in England lebt.
Sie ist schon seit mehreren Jahren in der Country Music aktiv und hat schon mehrere CD's veröffentlicht. Die vorliegende CD ist nun ihr neuestes Werk, das erst am 30.
Juni dieses Jahres offiziell Premiere hatte.
Zusammen mit den schon legendären Amazing Rhythm Aces hat DONNA DEAN für diese CD zehn Songs in
Nashville aufgenommen. Alle zehn Songs hat DONNA DEAN auch selber geschrieben. Lediglich bei zwei der
Songs wird Jeremy Dart als Co-Autor genannt. Es ist eine sehr persönliche CD von DONNA DEAN
geworden, die sowohl traditionelle Klänge als auch modernere Töne bietet. Ausgesprochen popige oder rockige Töne wird man jedoch vergeblich suchen.
Modern beginnt die CD mit "Work It Out". Dieser Song klingt, als wenn er gerade aus den aktuellen
Charts stammt und stünde sicher auch einigen der aktuellen weiblichen Country Stars gut zu Gesicht
. Es folgen dann gleich ganz andere Töne. Eine schöne Ballade ist "He Deserved Somebody". Hier
singt DONNA DEAN im Duett mit Russell Smith, dem Leadsänger der Amazing Rhythm Aces. Fiddle
, Steel und Piano dominieren diesen Song. Weiter geht's im flotten Mid-Tempo Bereich mit dem
Song "Guitar Man". Hauptinstrument ist hier nicht wie erwartet die Gitarre sondern die Dobro, die von
Stu Basore gekonnt bedient wird. Auch "Rachel" kommt uns überwiegend akustisch daher. In dieser
Ballade kann DONNA DEAN so richtig zeigen, wieviel Emotionen sie mit ihrer Stimme ausdrücken
kann. Flotter wird es dann wieder mit "Money" Mit treibenden Drums zeigt DONNA DEAN, dass sie
sich auch in rockigeren Gefilden wohlfühlt. Das Piano von Mike Webb und die Fiddle von Jim Unger
setzen hier Akzente. Etwas ruhiger, aber im selben Stil, ist "Lost In A Memory" angelegt. Deutlich
ruhiger wird es wieder mit "So Cold So Mean", einer wunderschönen Ballade die zum Träumen
einlädt. Jim Unger weiss hier wieder mit seiner Fiddle zu glänzen im Wechsel mit Stu Basore an der
Steel Guitar. Schon wird es wieder etwas flotter aber trotzdem absolut im traditionellen Fahrwasser
bewegt sich "Don't Go Messin'". Ein Country Song wie er besser nicht sein könnte. Eine moderne
Country Ballade ist "Pictures". Diesen Song könnte man sich durchaus auch von Martina Mc Bride
vorstellen. Mit der gleichen Promotion würde wohl auch das Original von DONNA DEAN den Weg in
die Charts finden. Zum Abschluss gibt es dann noch mal den "Guitar Man", dieses Mal in einer
extended Version. Hier hätte man durchaus auch auf diese zweite Version des Songs verzichten können, zu Gunsten eines weiteren Songs von DONNA DEAN.
Diese CD zeigt einmal mehr, auch außerhalb der USA wird gute Country Music geschrieben und
gespielt. Wer die Nase voll hat vom Nashville Mainstream, wird hier eine gute alternative finden. Es
ist für jeden was dabei und man bekommt viel gute Musik für sein Geld. DONNA DEAN ist auch
gelegentlich in Deutschland auf Tour, dann aber meist etwas außerhalb der Country Szene. Es lohnt
sich also die Veranstaltungskalender sorgfältig zu studieren, um diese Frau einmal live zu erleben.
Vielleicht hat ja auch der einen oder andere Country Veranstalter mal den Mut und verpflichtet gute Country Music aus Neuseeland.
Die CD wird im Handel wohl nur schwer zu bekommen sein aber bei dem deutschen
Tourmanagement von DONNA DEAN wird man sie bekommen. Dorthin sollte man sich auch wenden, wenn man Donna verpflichten oder die aktuellen Tourdaten erfragen möchte.
Man wende sich an: Road.Dog.Music c/o Reinhard Potschinski; Schleppweg 19; 59063 Hamm E-Mail: road.dog.music@gmx.de
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