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1998 drehte Richard Linklater mit Ethan Hawke, Matthaew McConaughey, Vincent D’Onofrio, Skeet Ulrich und Dwight Yoakam einen tollen
Spätwestern.
Als 1919 Willis Newton nach drei Jahren Haft nach Hause kommt, scheinen ihm Banküberfälle eine gute Möglichkeit des Geldverdienens zu sein.
Zunächst wird einfach die ein oder andere Bank auf dilettantische Weise überfallen. Doch Willis will mehr. Zusammen mit seinen Brüdern und dem
Sprengstoffexperten Brentwood Glasscock (Dwight Yoakam) wird das Banküberfallgeschäft professionell aufgezogen. Bis 1924 werden auf diese Art über 80 Banken
ausgeraubt, doch niemals wurde ein einziger Mensch dabei getötet. Die Newton Boys und Glasscock leben in saus und Braus und geben die Gentlemen im
gesellschaftlichen Leben. Erst als die Bande auf die Idee kommt einen Postzug zu überfallen, wird die Nummer zu groß. Die Story basiert auf einer wahren
Geschichte. Der Film zeigt allerdings deutlich parallelen zum heutigem Unternehmertum und den damit verbunden Risiken auf.
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Dwight Yoakam hat in diesem Film quasi die fünfte Hauptrolle. Wie schon mehrfach festgestellt
werden konnte ist Dwight ein ähnliches Phänomen, wie Kris Kristofferson. Beide können
gleichermaßen gut musizieren und schauspielern. Der Film strahlt eine gewisse Eleganz und
Lässigkeit aus, in dieses Genaration X Schema passt Dwight Yoakam widererwartend perfekt rein.
Es bleibt zu hoffen, dass Dwight Yoakam auch weiterhin gute Drehbücher angeboten bekommt und
uns noch mit vielen guten Filmen erfreuen wird. Der Film The Newton Boys ist auf VHS Video und DVD inzwischen überall erhältlich.
Thomas Fürst
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