a headeagleleft2MusicEagleHead2007rechts         MusicEagleHead2007gross

a headeagleleft

Hinterlasse deine Spuren in unserem Gaestebuch !


© 2002/2006 Design und Technik
crossroad-entertainment GbR
emailbutton

KONZERTE

[Zum Inhalt Konzertberichte]

Kevin Montgomery & The Road Trippers

(aus Music-Eagle April/Juni 2002)

Nur wenige Fans fanden sich am 22. Januar 2002 im Hamburger Logo, um den Auftritt von Kevin Montgomery & The Road Trippers zu erleben. Das lag zum einen sicher an der mangelnden Werbung, zum anderen sicher aber auch daran, dass viele Kevin Montgomery bisher noch nicht kennen. Einige Zuschauer waren auch gar nicht wegen Kevin Montgomery

Dean Owens

gekommen, sondern der Band wegen. The Road Trippers bestehen aus Robert Reynolds (Bass und Akustikgitarre), Paul Deakin (Drums), Al Perkins (Steelguitar ) und Rune Kjeldsen (E-Gitarre).
Als Opener hatte Kevin den schottischen Sänger und Akustikgitarristen Dean Owens mitgebracht, der zeitweise auch die Road Trippers verstärkte.
Trotz des geringen Publikumandranges betrat zunächst Dean Owens alleine die Bühne. Schnell konnte er durch seine gute Stimme und guten Songs überzeugen. Richtig toll wurde die Musik, als Al Perkins Dean mit der Steelguitar zusätzlich begleitete. Eine Menge der Zuschauer waren von Dean sehr angetan und haben dessen CD The Droma Tapes gekauft.
Nach ganz kurzer Pause kam dann Kevin Montgomery mit den kompletten Road Trippers auf die Bühne. Nachdem man den ersten Lautstärke-Schock überwunden hatte konnte schnell festgestellt werden, dass musikalisch erstklassige moderne Country-Rock Musik geboten wurde. Stilistisch ein bisschen von allem und doch war immer wieder die Wurzel in der Country Musik zu hören. Doch schnell waren sich die Fans einig, im direkten Vergleich zu

Robert Reynolds

Dean Owens machte Kevin Montgomery einen schlechten Schnitt. Seine Stimme war farblos und er selbst eher unscheinbar auf der Bühne. Selbst die Moderation und jede weitere Interaktion mit dem Publikum wurde von Trisha Yearwoods Ex-Mann  Robert Reynolds übernommen. Robert Reynolds hat ohnehin eine überaus gute Figur auf der Bühne gemacht. Ein erstklassiger Bassist und ein guter Entertainer obendrein. Natürlich haben es Robert Reynolds und Paul Deakin sich nicht nehmen lassen auf ihre gemeinsame musikalische Vergangenheit bei den Mavericks hinzuweisen und natürlich wurde diese Tatsache auch musikalisch gehuldigt. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Zuschauer schon fast vergessen, dass es sich eigentlich um ein Kevin Montgomery Konzert gehandelt hat. Als dann Auch Dean Owens wieder die Bühne betrat und noch einmal sang war es, als sei Kevin Montgomery nur noch ein "einfacher" Begleitmusiker.
Zusammenfassend möchte ich sagen: Es war ein toller Abend mit Dean Owens (www.boomerangboy.com), Al Perkins und Robert Reynolds. Ich glaube nicht, dass Kevin Montgomery der große Durchbruch je gelingen wird.

Thomas Fürst - Fotos: Mario Bobering

- on top -

Jeglicher Nachdruck oder anderweitige, kommerzielle Verwendung, auch auszugsweise,
nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung der Music-Eagle Redaktion.